Gesundheitswesen

FÜR UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN DES GESUNDHEITSWESEN

bieten wir Wissen und Erfahrung in Form von Workshops, Seminare, Coaching, Beratung und Projektbegleitung in allen Feldern der Umsetzung der interkulturellen Kompetenz, z.B.

HUMAN RESOURCES
  • Personalauswahl und Personalentwicklung im interkulturellen Kontext
  • Teamentwicklung (heterogene Teams, z.B. Berufskulturen, Generationen, Herkunft)
  • Interkulturelle Schulungen für Ärzte, Pflege und Medizinmanager – aufgeteilt und interdisziplinär
  • Sprachschulungen für Kommunikation mit ausländischen Patienten
  • Interkulturelle Kommunikation mit Patienten und Mitarbeiten mit Migrationshintergrund
  • Coaching für Führungskräfte z.B. kultursensible Motivation der Mitarbeiter
  • Change Management Begleitung für mittleres Management

REFERENZEN z.B. Charité, Vivantes, Helios bundesweit, Deutsches Herzzentrum Berlin, Medical Park, Uniklinikum Dresden, Sanitätsdienste der Bundeswehr, Unfallkrankenhäuse bundesweit, Deutsches Rotes Kreuz etc.

Veröffentlichungen s. unten
INTERNATIONALE PROJEKTE ERFOLGREICH UND EFFEKTIV MANAGEN:
  • Interkulturelle (Herkunfts-, Organisations- und Berufskulturen) Konflikte erkennen und managen
  • Kulturrelevante Projektanalyse von Planung via Risk management und Implementierung bis Monitoring 
  • Spielregeln der Projektkommunikation gemeinsam mit den Stakeholdern aufstellen und monitoren
  • Post-Merger-Integration in Bezug auf Herkunfts- und Organisationskulturen vom Kick-Off Meeting bis zum Change Management

REFERENZEN z.B. Siemens AG,  Accenture, Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement, Verband Deutscher Ingenieure

INNOVATIONSMANAGEMENT: VON DIFFUSEN FRAGESTELLUNGEN ZUR KONKRETEN LÖSUNGSANSÄTZEN:
  • Design Thinking als Werkzeug der Innovation und Implementierung
  • Innovationskultur organisationsspezifisch definieren, entwickeln und etablieren
  • Diversity und Innovation

REFERENZEN z.B. Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Deutsches Herzzentrum Berlin, Helmholtz Gemeinschaft, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Universität Potsdam, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, Institut für Luft- und Raumfahrt Berlin

HUMAN RESOURCES
  • Personalauswahl und Personalentwicklung im interkulturellen Kontext
  • Teamentwicklung (heterogene Teams, z.B. Berufskulturen, Generationen, Herkunft)
  • Coaching für Führungskräfte z.B. kultursensible Motivation der Mitarbeiter
  • Change Management Begleitung für mittleres Management

REFERENZEN z.B. Deutsche Bahn, Philips, Bildungsakademie Brandenburg, GIZ.

Interkulturelle Kompetenz für Medizin-Manager

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Ganz nach dem Motto „Macht aus Zitrone Limonade!“ von Dale Carnegie kann der Zwang zur Einhaltung von Compliance als eine Chance gesehen werden, eine bessere Unternehmenskultur und ein nachhaltig wirksames Marketing anzustreben. Denn auch juristisch richtig verbuchte Vermittlungsprovisionen und Werbegeschenke im „hell-grauen“ Bereich wirken – wenn überhaupt – nur kurzfristig und punktuell auf die Umsätze des Klinikums als Unternehmen. Sie stehen somit in keinem Verhältnis zu möglichen Imageschäden und den sich daraus ergebenden Umsatzverlusten, die entstehen wenn ein Fall in der Presse landet, oft lange bevor die juristische Seite des Sachverhalts überhaupt geklärt ist.

Mundpropaganda kann als sauberes und nachhaltig effektives Marketinginstrument bezeichnet werden. Ein glücklicher Kunde ist der beste Werbeträger für das Unternehmen. Bezogen auf Dienstleitungsanbieter, ergibt sich sogar eine noch höhere Gewichtung dieses Marketinginstruments: mit einer Dienstleistung wird das Versprechen einer qualitativen und passenden „Lieferung“ gekauft (z.B. einem guten Haarschnitt), im Gegensatz zu einem fassbaren Produkt (wie einer Haarspange). Aus Sicht des Kunden geht es hier um Vertrauen.

Unsicherheitsvermeidung wird definiert als der Grad, zu dem ein Mensch sich in einer ungewöhnlichen Situation unwohl fühlt und diese zu vermeiden sucht. In den meisten Kulturkreisen, aus denen die Mehrheit der ausländischen Patienten nach Deutschland kommt, ist dieser Wert höher als in Deutschland. So betrug die in 2010 gemessene Unsicherheitsvermeidung für Deutschland 65, für arabische Länder 68 und für Russland sogar 95 (auf einer Skala von 0 bis 100; www.geerthofstede.nl). Das heißt, die ausländischen Patienten haben ein noch höheres Bedürfnis nach einer Risikominimierung bei ihrer Kaufentscheidung zu einer Dienstleistung, als ihre deutschen Leidensgenossen.

Genau hier wird die Mundpropaganda also einerseits unverzichtbar, andererseits zu einem wahren Hebel für eine nachhaltige Umsatzsteigerung. Aber was bedeutet das konkret? Zunächst sollte alles dafür getan werden, dass der Patient nicht nur perfekt medizinisch versorgt wird, sondern auch, dass er sich im Krankenhaus wohlfühlt und möglichst auf keine kulturbedingten Stolpersteine trifft. Alle Mitarbeiter einer Klinik, die unmittelbar und mittelbar mit dem ausländischen Patienten zu tun haben, vom Management, den behandelnden Ärzten, bis zu den Reinigungskräften, sollten zumindest Grundlagen der interkulturellen Kompetenz erfahren. Denken Sie daran, die Sprache allein ist nicht entscheidend für eine gute Kommunikation mit dem Patienten, auch ihre ausländischen Mitarbeiter sollten mit ihren deutschen Kollegen zusammen lernen. So ziehen alle an einem Strang!

Wenn der Patient (und seine Begleitpersonen) sich bei Ihnen wohl gefühlt haben, muss diese Information an andere – potentielle – Kunden „weitergeleitet“ werden. In welcher Form auch immer: über ein Gästebuch, ein Zitat im Flyer in der entsprechenden Sprache (mit vorheriger Erlaubnis für die Veröffentlichung), ruhig einfach über den Hinweis bei der Verabschiedung „Empfehlen Sie uns weiter!“ Bleiben Sie möglichst in Kontakt mit Ihren ehemaligen Patienten, halten Sie sich in – hoffentlich positiver – Erinnerung: mit „seasonal greetings“ Karten, mit Gratulationen zum Internationalen Frauentag für russische Patientinnen, oder weibliche Familienangehörige ihrer männlichen Patienten aus Russland, mit kleinen Aufmerksamkeiten zum Geburtstag. Diese „Maßnahmen“ sind sauber und preiswert. Und auf lange Sicht sehr effektiv.

Zwiebel-Übung

 

 

 

 


Veröffentlichungen Irina Slot

Veröffentlichungen

  • „Kultursensibilität im Krankenhaus“, Herausgegeben von Faire Berger in der Deutschen Krankenhaus Verlagsgesellschaft, 2014

Kapitel von Irina Slot:

  1. Personalmanagement
  2. Räumliche Planung der Krankenhäuser unter Berücksichtigung der verschiedenen Kulturen
  • „Interkulturelle Brücke in fünf entscheidenden Minuten“, Thieme Verlag, Balint Zeitschrift 2014
  • „Medizinische Versorgungszentren – Entwicklungschancen und Perspektiven“, Herausgegeben von Frau Martina Schmidt in der Deutschen Krankenhaus Verlagsgesellschaft, 2013

Kapitel von Irina Slot:

  1. Personalauswahl und -Entwicklung
  2. Marketing von ausländischen Patienten.
  •  „Russischsprachige Patienten in Berlin“ im Auftrage von „Visit Berlin“ 2012

 

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Interkulturelle Weiterbildung für Ärzte (8 Punkte-Plan der Ärztekammer) von 13:00 bis 18:00 Uhr.

Nächster noch nicht ausgebuchte Termin ist Mittwoch, der 16. November 2016

Wissenschaftlicher Leiter: Herr Dr. Zaher Hawlani
Referentin: Irina Slot

Mehr Information zur zertifizierten interkulturellen Weiterbildung für Ärzte: InfoBlatt Ärzteseminar 2015

Fragen, Anfragen und Anmeldung unter: info@interkulturell.eu


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Inhouse-Schulungen
Interkulturelle Kompetenz für Ärzte und Pflege

Was passiert, wenn der Arzt oder Ärztin, Pfleger (Krankenschwester) und der Patienten aus verschiedenen Kulturen kommen?

Balinot-Schulungen für Ärzte auf Grundlage des Artikels „Interkulturelle Brücke in fünf entscheidenden Minuten“, Thieme Verlag, Balint Zeitschrift 2014.
Referenz zum Artikel in Balint-Zeitschrift (leider nicht mehr öffentlich, bitte bei Thieme-Verlag nachfragen):

Hier zum PDF: „Interkulturelle Brücke in 5 entscheidenden Minuten“
Wie Kulturunterschiede zwischen dem Arzt und dem Patienten ihre Beziehung beeinflussen, jedoch die Behandlung nicht beinträchtigen.

Feedback von Herrn Prof. David (Charité): „Ihr Artikel hat mir einige wichtige und bedenkswerte Informationen gegeben !“

Zusammenfassung:

Der medizinische Alltag heute ist durch steigen- de Interkulturalität gekennzeichnet. Dies kann Missverständnisse, Konflikte, ja Diagnose- und Behandlungsfehler mit sich bringen. Doch jenseits der unbekannten Verhaltensmuster und Stereotypen, können Kulturen „sachlich“ mit einander verglichen werden. Anhand von 5 Kulturdimensionen wird hier verdeutlicht, welche Probleme in der Arzt-Patient-Beziehung zu er- warten sind und wie diese gelöst werden können – schon in den ersten und gerade in den ersten 5min der Begegnung zwischen dem Arzt und dem Patienten, die jeder für sich, in unterschied- lichen Kulturkreisen verschiedene kulturelle Programme gespeichert haben.

Abstract:

Medical life is nowadays marked by ever-rising multiculturalism. This can cause misunderstandings, conflicts, even diagnosis or treatment mistakes. However, beyond unknown behavioral patterns and clichés, cultures can be compared objectively. Based on 5 cultural di- mensions, this article shows which problems can be expected in communication between doctor and patient. It also presents how these can be solved as early as the first 5 min – and indeed ef- fectively in this first 5min – of contact between the doctor and the patient, who have each recei- ved different collective programming from diffe- rent cultures.

 

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Mehr zum Thema „Interkulturelle Aspekte der Kommunikation mit Patienten“ ist in jeweils zwei Kapiteln von Irina Slot zu finden in:

„Medizinische Versorgungszentren – Entwicklungschancen und Perspektiven“, Hrs. Schmidt, Deutsche Krankenhaus Verlagsgesellschaft mbH 2013 und

„Kultursensibilität im Krankenhaus“, Hrs. Berger, Deutsche Krankenhaus Verlagsgesellschaft mbH 2014