Interkulturelle Kompetenz durch Filmkunst aus Russland

In dieser Ausgabe meines Blogs möchte ich zwei aktuelle Filme aus Russland besprechen, die auf den 61. Filmfestspielen in Berlin im Februar 2011 zu sehen waren.

Im Film „Мишень“ (Target) von Alexandr Zeldovich wird Russland im Jahre 2020 gezeigt: im gewohnten Bild von Moskau sind einige zusätzliche Wolkenkratzer zu sehen, die allgegenwertigen mobilen Telefone sind als Videotelefone zur Hand, die Autobahnen verbinden nicht nur Sankt Petersburg mit Wladiwostok, sondern das chinesische Quanzhou mit Paris. Übrigens, die Straßenschilder sind im Film mit kyrillischen, lateinischen sowie mit chinesischen Schriftzeichen versehen. Auch für „Kaluga“, den Standort von VW Russland und viele anderer westeuropäischer Autobauer. Und meine Geburtsstadt. Keine schlechte Idee, die hoffentlich bald Realität wird. Denn zurzeit ist man ohne Kenntnisse der russischen Schreibweise sogar am internationalen Flughafen in Moskau orientierungslos.

Russland auf Chinesisch?

Sonst ist vieles vom heutigen Russland zu erkennen, was dann durch die „Zeitmaschine“ ad absurdum zugespitzt wird: der Reichtum des Landes und den dafür Zuständigen basiert auf Mineral- bzw. Rohrstoffgeschäften und dieser Reichtum wird demonstrativ und etwas gelangweilt zur Schau gestellt. Moskau hat sich zur megaurbanen Metropole entwickelt, „Interkulturelle Kompetenz durch Filmkunst aus Russland“ weiterlesen